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Gold steigt aufgrund schwacher Einzelhandelsgeschäfte, Risiko von Zinserhöhungen der Fed verringert sich

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Der Goldpreis stieg am Freitag auf ein Sessionshoch von 4.387 Dollar pro Unze, getrieben von schwächeren als erwarteten US-Verkaufszahlen und neuen Erwartungen, dass die Federal Reserve die Zinsen im September möglicherweise konstant halten wird. Das US-Handelsministerium meldete einen Rückgang der Einzelhandelsgeschäfte um 0,6 % im Juli, weit unter dem erwarteten Anstieg von 0,1 %, was die Marktsicht bestätigte, dass inflationäre Druck abnehmen.

Der Rückgang der Einzelhandelsgeschäfte, der einen unveränderten Anstieg von 0,2 % im Juni folgte, hat die Investorenstimmung in Richtung Zinserleichterung verschoben. Die Daten haben auch die Wahrscheinlichkeit eines Zinserhöhungsentscheids im September verringert, wodurch die Federal Reserve wahrscheinlicher ist, ihren Zinserhöhungzyklus zu pausieren. Dies hat die Nachfrage nach Gold gesteigert, das traditionell als Schutz vor Inflation und Währungsverlust dient.

Märklicher Kontext und technische Faktoren

Der Aufschwung von Gold erfolgt im Rahmen einer breiteren Veränderung der Markterwartungen bezüglich der Geldpolitik der Federal Reserve. Die schwächeren als erwarteten Einzelhandelsgeschäftsdaten, kombiniert mit kürzlich schwachen Inflationsdaten, haben zu einer Neubewertung der Haltung der Zentralbank zu Zinsen geführt. Analysten bei Kitco bemerken, dass die Daten die Idee verstärkt haben, dass die Federal Reserve näher an einem Zinshalt im September ist, was den Zinserleichterungsgeschäft gestärkt hat.

Jedoch steht der Goldmarkt vor Herausforderungen durch Ölpreise, die weiterhin hoch bleiben und die Inflationserwartungen beeinflussen könnten. Laut FXEmpire haben zwar schwächere CPI- und PPI-Daten die Wahrscheinlichkeit eines Zinserhöhungsentscheids im September verringert, doch der Aufschwung von Gold wird durch das Risiko von höheren Ölpreisen eingeschränkt, die die Inflation höher treiben und die Attraktivität des nicht rendierenden Metalls verringern könnten. Ein schwächerer Dollar, der typischerweise den Goldpreis unterstützt, ist auch ein entscheidender Faktor für die Richtung des Edelmetalls.

Was es für die Märkte bedeutet

Der Rückgang der Goldpreise spiegelt einen breiteren Wechsel der Marktsicht in Richtung Zinserleichterung und verringerte inflationäre Druck wider. Allerdings sollten Investoren vorsichtig bleiben, was den potenziellen Rückgang der Ölpreise betrifft, der den Aufwärtspotenzial für Gold begrenzen und Volatilität im Edelmetallmarkt schaffen könnte.

Quellen

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